JOCKEY - ein Beispiel für die Geschichte der Unterwäsche
Info von Masche24, ihrem Spezialisten für Jockey, Calida, Burlington, Kunert,...
Die Geschichte der "Wäsche"-Bekleidung begann sehr früh mit dem Lendenschurz aus Fellen, Flechtwerk, Bast oder Hanf. Damit mußten die empfindlichsten Stellen des Körpers vor Kälte, Gestrüpp etc. geschützt werden.
Unterwäsche (in Form von Unterhosen, Unterhemden, Mieder) hat eine relativ kurze Geschichte. Sie ist erst seit dem Mittelalter entstanden, als offene Gewänder wie Tuniken, Rücke etc. durch Hosen, Hemden und Jacken abgelöst wurden. Es handelte sich zunächst um Unterkleider von Edelleuten und von Wohlhabenden. Erst mit Beginn der Industrialisierung verbreitete sich diese Form der Unterwäsche im gesamten Abendland.
Die Unterhose, der Slip, , der Schlüpfer, das Unterhemd, das Top - heute für jede Frau und jedem Mann eine Selbstverständlichkeit - ist erst seit einem Jahrhundert verbreitet. Bis zum Mittelalter trugen Männer und Frauen zunächst weitgehend gleich geschnittene Gewänder. Eine Trennung der Mode fand statt, als der Rock des Mannes kürzer wurde und darunter längere und auch sichtbare Strümpfe getragen wurden. Diese genähten, später gestrickten oder gewirkten Beinlinge reichten zunächst bis zur Hüfte und wurden dann mit Bändern an der Bruch, einer Art kurzer Unterhose, befestigt.
Später, nachdem die Oberkleider des Mannes immer kürzer wurden, entstanden Strumpfhosen. Ende des 16. Jahrhunderts kamen Pluderhosen in Mode, die anfangs bis zum Oberschenkel, später bis zum Knie reichten. Zunächst wurden weiterhin Strumpfhosen darunter getragen, etwa seit 1670 aber setzte sich dann die unter dem Knie gebundene Hose durch, und somit erfolgte die erstmalige Trennung von Hose und Strumpf.
Das Wort Unterhose galt als anstößig. "Die Unaussprechlichen" nannte man sie in England, "die Unentbehrlichen" in Frankreich, während sie in Deutschland den schlichten Namen "Beinkleider" trugen.Für Frauen waren lange Unterhosen aus Seide, Leinen oder Samt bereits Anfang des 16. Jahrhunderts bekannt. Eine anständige Frau blieb allerdings untenrum noch lange Zeit nackt. Noch im 18. Jahrhundert galt es als unschicklich, dass Damen Unterhosen trugen. Sie waren kälteempfindlichen alten oder kranken Frauen vorbehalten und Gesinde. Zur Biedermeierzeit, also in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen bauschige Unterhosen für junge Mädchen in Mode. Mitte des 19. Jahrhunderts kam kam die Krinoline (Reifrock) in Mode. Nun begannen sich Strumpfhosen auch für Frauen durchzusetzen.
Erst 1928 wurde - zunächst für Kinder- eine slip-artige, kleine Hüschen-Form erfunden, wie wir sie heute kennen. Es wurde es dann auch für Frauen selbstverständlich, Unterhosen anzuziehen. Sie brauchten Bewegungsfreiheit. Und ausserdem: Die Rocksäume kletterten in die Hühe, womit auch Sichtschutz nötig wurde.
Die Firma Coopers brachte 1934 unter der Marke JOCKEY einen Herrenslip auf den Markt mit einem neu konstruierten Schnitt. Der Y-Slip wurde dem Schnitt einer franzüsischen Badehose nachempfunden. Dieser Form verbreitete sich rasch.
Aber erst 1949 - und zwar in Wimbledon - kam der erste Slip ins Licht der Öffentlichkeit. Die amerikanische Tennisspielerin Gussie Moran erregte die Welt mit einem damals gewagten Aufzug verlor: Sie trug ein kurzes Tennisrückchen und darunter einen von oben bis unten mit Spitze besetzten Slip! Der Mensch will eben nicht nur angezogen, sondern auch anziehend sein. Die Kleidung sollte deshalb auch schmücken. Heute darf man Wäsche ansprechen und zeigen.
Die Sport-Begeisterung und die Wellness-Bewegung führt zu einer vor 50 Jahren undenkbare Entwicklung von chicer und komfortabler Wäsche. Die Geschichte der JOCKEY-Werbung vermittelt einen Ausschnitt dieser Geschichte.
- die 50er Jahre - sachorientiert und sittenstreng
- die 60er Jahre - schon etwas lockerer
- die 70er Jahre - Mode und zaghafte Erotik kommen hinzu
- die 80er Jahre - Komfort, unbefangenes Körperbewußtsein und Schünheit
- heute - frech und chic
die 50er Jahre - sachorientiert und sittenstreng
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die 60er Jahre - schon etwas lockerer
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die 70er Jahre - Mode und zaghafte Erotik kommen hinzu
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die 80er Jahre - Komfort, unbefangenes Körperbewußtsein und Schünheit
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heute - frech und chic
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